Kreditinstitute, die sich auf langfristige, durch Grundbucheintragungen abgesicherte Finanzierungen spezialisiert haben, werden Hypothekenbanken genannt. Sie unterliegen dem Hypothekengesetz. Diese Banken beschaffen sich ihre finanziellen Mittel meistens durch den Verkauf von Pfandbriefen. ...
Archiv der Kategorie "Kreditlexikon"
Mit einer Sonderzahlung lassen sich bei Leasingverträgen die monatlichen Raten zum Teil deutlich reduzieren. Je nach Vertragsumfang werden auch Gebrauchtfahrzeuge, die in Zahlung gegeben werden, als Sonderzahlung akzeptiert und wenn der Leasingnehmer keine gute Bonität aufweist, kann eine Sonderzahlung sogar vorgeschrieben sein.
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Mit einer Sondertilgung können Kredite außerhalb der monatlichen Raten abgezahlt werden. Allerdings gibt es viele Institute, die Sondertilgungen komplett ausschließen oder auf einige Prozent der Gesamtsumme begrenzen, damit die Kreditinstitute noch vernünftig kalkulieren können. ...
Sonderausgaben können bei der Steuererklärung abgesetzt werden. Dazu gehören zum Beispiel Aufwendungen für die Altersvorsorge. ...
Die Sicherungszweckerklärung wird zwischen einem Darlehensnehmer und dem Kreditgebenden Institut vereinbart. Sie legt den Umfang fest, der durch die Grundschuld abgesichert sein soll. ...
Sicherheiten werden bei fast jedem Kreditvertrag benötigt, um die Rückzahlung des Kredites zu gewährleisten. Es gibt viele verschiedene Formen von Sicherheiten, so wird zum Beispiel bei Immobilienkrediten fast immer eine Grundschuld im Grundbuch eingetragen und der Kreditgeber darf die Immobilie zwangsversteigern lassen, wenn der Kreditnehmer seinen Verpflichtungen nicht nachkommt. Eine andere Variante ist die Sicherungsübereignung, bei dem das Kreditinstitut für einen begrenzten Zeitraum (bis zur Rückzahlung des Kredites) Eigentümer einer Sache wird. So muss bei vielen KFZ-Finanzierungen zum Beispiel ...
Eine selbstschuldnerische Bürgschaft wird von den Kreditinstituten gefordert, wenn die Bonität des Kreditnehmers allein nicht ausreicht. Bei der selbstschuldnerischen Bürgschaft kann das Kreditinstitut an den Bürgen herantreten, ohne nachzuweisen, dass der eigentliche Kreditnehmer wirklich zahlungsunfähig ist und auch Zwangsvollstreckungen auf sein bewegliches Vermögen keinen Erfolg gebracht haben. Einmal auf den Bürgen übergangen, geht der Anspruch auf Zahlung auch nicht auf den ursprünglichen Kreditnehmer zurück, der Bürge muss die Raten weiterhin tragen. Er erwirbt allerdings einen Anspruch auf Rückzahlung der Raten ...
Wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden, ist es möglich, Darlehenszinsen als Werbungskosten bei den steuerrechtlichen Einkünften aus Vermietung und Verpachtung abzuziehen. ...
Wenn alle Vertragsparteien mit einer Schuldübernahme einverstanden sind, kann zum Beispiel bei einem Hausverkauf der Käufer den Darlehensvertrag des Verkäufers übernehmen. Sollte so etwas geplant werden, ist es für den Verkäufer allerdings ratsam, sich vorher mit seinem Kreditinstitut in Verbindung zu setzen, eine Verpflichtung zur Übernahme besteht für das Kreditinstitut nämlich nicht. ...
Die Schufa ist eine Auskunftei, in der Informationen über das Kredit- und Zahlungsverhalten von Personen gespeichert sind. Bei so gut wie jedem Kreditvertrag gestattet man dem Kreditinstitut mit seiner Unterschrift, dass es Daten über das Zahlungsverhalten an die Schufa übertragen darf. Mit einem negativen Schufa-Eintrag ist es recht schwierig, überhaupt noch einen Kredit zu bekommen, wenn man bei den seriösen Kreditinstituten bleiben möchte. Jede Person darf eine Selbstauskunft bei der Schufa beantragen und erhält so Informationen über die von ...