Archiv der Kategorie "Kreditlexikon"

Ein Leasingnehmer erwirbt über die Laufzeit des Leasingvertrages das Recht, das geleaste Gut von der Leasinggesellschaft zu kaufen. Der Kauf ist allerdings freiwillig und nicht unbedingt notwendig. ...
Der Amtliche Lageplan wird von den Katasterämtern erstellt und bereitgehalten. Dieser Plan bezeichnet alle Grundstücke in einer Gemeinde mit ihren genauen Abmessungen und anderen "technischen Daten". ...
Amortisation beschreibt einen Prozess, in dem die anfangs entstehenden Aufwendungen für ein Objekt durch die Erträge gedeckt werden. Bei einem Kreditvertrag ist der Amortisationszeitraum ein Teil der Vertragsdauer. Sie endet, wenn der Kreditnehmer den reinen Kreditbetrag durch Zinsen und Tilgung zurückgezahlt hat. Mit den darauf folgenden Raten macht das Kreditinstitut Gewinn. ...
Die allgemeinen Geschäftsbedingungen entsprechen von der Funktion her den allgemeinen Darlehensbedingungen, sie sind lediglich noch allgemeiner definiert und beschränken sich nicht nur auf Darlehensverträge. Auch sie sind Bestandteil eines jeden Vertrages und müssen dem Kunden vorgelegen haben. ...
In den Allgemeinen Darlehensbedingungen stehen die grundsätzlichen Regelungen zu den Verträgen eines kreditausgebenden Instituts. In diesen werden beispielsweise Gerichtsstand und die Folgen bei Zahlungsverzug definiert. Sie sind grundsätzlich Bestandteil eines jeden Kreditvertrages und müssen bei Abschluss eine Vertrages mit ausgehändigt werden. ...
Bei Abschluss eines Kreditvertrages verpflichtet sich der Kreditnehmer, den Kreditbetrag innerhalb eines bestimmten Zeitraums auch in Anspruch zu nehmen, ansonsten darf der Kreditgeber dafür Bereitstellungsgebühren verlangen, da er den Betrag über den gesamten Zeitraum verfügbar halten muss und nicht anderweitig verwenden darf. ...
Die Abtretung einer Grundschuld vereinfacht die Umschuldung eines Immobilienkredites. Dabei tritt der alte Gläubiger (Kreditgeber) die Grundschuld an den neuen Gläubiger ab. Dadurch wird ein neuer Eintrag im Grundbuch unnötig und es können einige Kosten eingespart werden. ...
Mit einer Abtretung kann ein Recht auf einen Gläubiger übertragen werden, beispielsweise das Recht an der Auszahlung einer Lebensversicherung. ...
Unter Abschreibung versteht man die steuerliche Absetzung des Wertverlustes von Wirtschaftsgütern durch Abnutzung. Diese Abnutzung darf steuerlich geltend gemacht werden. Ab 2009 gibt es nur noch eine einheitliche Regelung dafür und zwar die lineare Abschreibung. Der Wert des Wirtschaftgutes wird über die gesamte Nutzungsdauer des Gutes aufgeteilt. Für die Nutzungsdauer gibt es allgemeine AfA-Tabellen, die aber nicht bindend sind. So gilt beispielsweise für eine Immobilie eine durchschnittliche Nutzungsdauer von 50 Jahren, es dürfen also jedes Jahr 2% des Wertes steuerlich ...
Kommt der Kreditnehmer seinen Verpflichtungen nicht nach, indem er keine Zinsleistungen oder Tilgung an das kreditvergebende Institut zahlt, darf dieses eine Abmahnung schicken, in der der offene Betrag angemahnt und in Verzug gesetzt wird. Meistens droht der Kreditgeber außerdem mit Verzugsgebühren und Vertragsstrafen, wenn der Kreditnehmer der Verpflichtung weiterhin nicht nachkommt. ...
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