Bei einem Forward-Darlehen wird ein Kreditvertrag abgeschlossen, der jedoch nicht sofort, sondern erst später zur Auszahlung kommt. Dadurch kann sich der Kreditnehmer den aktuellen Zinssatz sichern, wenn er befürchtet, dass sich die Konditionen für Darlehen in der nächsten Zeit verändern werden. Allerdings ist dieser Service der Banken nicht ganz umsonst, es wird ein Aufschlag in Höhe von bis zum einem Prozentpunkt auf den eigentlich gültigen Zinssatz erhoben. Das Forward-Darlehen ist eine gute Variante, wenn steigende Zinsen befürchtet werden, sollten sich die Zinsen allerdings nach dem Abschluss nach unten bewegen, müssen trotzdem die teureren Zinsen bezahlt werden. Der Zeitraum zwischen Abschluss und Auszahlung kann prinzipiell frei gewählt werden, allerdings lohnt es sich meistens nur bis zu einem Zeitraum von zwei Jahren, danach werden die Zuschläge wirklich so hoch, dass ein Abwarten lohnenswerter ist.