Bei der Finanzierung einer Immobilie erwartet das Kreditinstitut immer einen gewissen Eigenanteil des Käufers am benötigten Kapital. Je höher das Eigenkapital liegt, desto günstiger werden die Konditionen für einen Kredit. Im Idealfall werden weniger als 50% des gesamten Kapitals als Fremdkapital benötigt, für gute Konditionen sind allerdings 20-30% völlig ausreichend.
Das Eigenkapital muss nicht unbedingt als Geldkapital vorliegen, es kann auch in Aktien, Wertpapieren oder anderen Sachwerten vorliegen. Vom Eigenkapital müssen alle laufenden Verbindlichkeiten abgezogen werden. Auch wenn theoretisch sogenannte 100%-Finanzierungen komplett ohne Eigenkapital möglich sind, sollte auf diese verzichtet werden, da erstens die Konditionen relativ schlecht sind und zum anderen die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls recht hoch ist.